Schnittmuster für die eigene Karriere

05.04.17

Quelle: Helmut Engel, FP. 4.4.2017

Im Nähsaal konnten die Besucher den Schülerinnen an den verschiedenen Maschinen auf die Finger schauen, künftige Schülerinnen durften schon selbst mal probieren. Foto: H.E.

 

Naila - Viele junge interessierte Leute haben am Tag der offenen Tür die Bekleidungsschule Naila besucht. Sie informierten sich dort über die Möglichkeiten einer schulischen Berufsausbildung zum bekleidungstechnischen Assistenten und über die Weiterbildungsmöglichkeiten im zweijährigen Fachschulstudium der Bekleidungstechnik.
Das gesamte Schulhaus mit allen Räumen hat den Besuchern offen gestanden. Sie konnten die Schüler bei ihrer Arbeit beobachten und unkompliziert mit ihnen ins Gespräch kommen. Im Zeichensaal waren zahlreiche Arbeiten ausgestellt. Im Technikum hat neben verschiedenen anderen Geräten und Maschinen der neue Hosentopper Aufmerksamkeit auf sich gezogen. Das ist eine Bügelmaschine der Bekleidungsindustrie, die Hosen mittels Dampf vor dem Verkauf in Form bringt. Auch eine Dampfpuppe, die gleiches mit Oberteilen wie Hemden und Blusen macht, fanden viele Gäste praktisch.
Zahlreiche Besucher legten unter Anleitung von Schülerinnen selbst Hand an und nähten Täschchen. An anderer Stelle konnte jeder Projektarbeiten, die angehende Assistenten und Techniker entworfen und in Serie gefertigt hatten, betrachten oder kaufen. Darunter befanden sich ein modischer Stadtrucksack, Dirndltäschchen oder Schminktäschchen. Im EDV-Raum zeigten Schüler, wie man Schnitte am Bildschirm erstellt und in verschiedene Bekleidungsgrößen überführt.
Etwas Besonderes war auch der Besuch von zwei Diplom-Ingenieuren der Präventionsabteilung der Berufsgenossenschaft, Ute Kutscher und Wolfgang Baron. Sie hielten mehrere Vorträge unter dem Titel "Denk an mich - dein Rücken". Mit einer mit Sensoren ausgerüsteten Jacke demonstrierten sie, welcher Belastung die Wirbelsäule und ihre Bandscheiben beim Heben von schweren Lasten und bei falschem Bücken ausgesetzt sind.

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